Ehegattenerbrecht

Das gesetzliche Erbrecht eines Ehegatten ist in § 1931 BGB geregelt. Voraussetzung dafür ist das Bestehen der Ehe im Fall des Todes eines Ehepartners. Es entfällt folglich bei Scheidung oder aufgehobener / annullierter Ehe.

Das gesetzliche Ehegattenerbrecht teilt dem überlebenden Ehegatten verschiedene Quoten zu, je nach dem ob z.B. Gütertrennung oder Zugewinngemeinschaft bestand (§ 1931 Abs. 4 BGB), oder ob noch bestimmte andere Verwandte des Erblassers beim Eintritt des Erbfalls leben (§ 1931 Abs. 1, 2 BGB).

Ein Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft hat spezielle Rechte aus dem LPartG, fällt aber nicht unter das Ehegattenerbrecht.

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