Repräsentationsprinzip

Das Repräsentationsprinzip im Erbrecht bedeutet, dass bei der gesetzlichen Erbfolge ein lebendes Kind des Erblassers seine eigenen Kinder und weitere Nachkommen von der Erbfolge ausschliesst. Stirbt die alleinstehende Mutter zweier Söhne, erben beide Söhne zu gleichen Teilen (50/50). Hat ein Sohn ein Kind, erbt dieses aber nichts, da der Sohn der Erblasserin den Enkel der Erblasserin als Erben ausschließt.

Man findet das Repräsentationsprinzip z.B. in § 1924 Abs.2 BGB, bezogen auf die gesetzlichen Erben erster Ordnung.

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