Testament

Als Testament bezeichnet man eine Regelung (Verfügung) die eine Person für den Fall des eigenes Todes erstellt, um ihr Vermögen weiterzugeben. Im deutschen Recht ist die Bezeichnung „letztwillige Verfügung“ gebräuchlich. Das Wort Testament leitet sich von dem Lateinischen Wort testamentum, welches von testari kommt, ab, und bedeutet „bezeugen“ bzw. „Zeugnis“.

Gesetzlich geregelt ist das Testament in Deutschland im erbrechtlichen Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 1922 – 2385 BGB) in § 1937 BGB (Erbeinsetzung durch letztwillige Verfügung).

Testament

Das Testament ist eine einseitige (nur eine Person legt den Inhalt fest), formbedürftige (eine spezielle Form ist nötig, um rechtswirksam zu sein), jederzeit widerrufbare Willenserklärung des Erblassers über sein gesamtes Vermögen oder Teile davon, die wirksam wird, wenn er verstirbt.

Alternative Möglichkeiten seinen Nachlass zu regeln sind der Erbvertrag oder (ohne dass eine spezielle Regelung vom Erblasser getroffen wurde) die gesetzliche Erbfolge.

Neben dem Inhalt einer oder mehrerer Personen etwas oder alles zu vererben, können im Testament auch gesetzliche Erben enterbt werden. Dann steht diesen aber in der Regel noch ein Pflichtteil zu. Auch Auflagen (spezielle Bestimmungen), Aussetzung eines Vermächtnisses, Teilungsanordnungen, Pflichtteilsentziehungen oder Beschränkungen des Pflichtteils sowie Anordnungen bezüglich der Testamentsvollstreckung können im Testament inhaltlich vom Erblasser festgelegt werden.

Generell gibt es zwei verschiedene Arten von Testamenten:
– ein öffentliches Testament
– ein privatschriftliches Testament

Eine der wichtigsten Vorschriften für ein wirksames Testament ist, dass es von Anfang bis Ende eigenhändig geschrieben werden muss.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Testament.

Tipp: Testament online erstellen lassen

zurück zum Wörterbuch

Testament schreiben Vorlage verfassen