Testierwille

Für die Wirksamkeit eines Testaments ist unbedingt erforderlich, dass der Erblasser bei der Erklärung seines letzten Willens über Testierwillen verfügt.

Testierwille liegt vor, wenn der Erblasser bei Erstellung der Urkunde über das Bewusstsein verfügt, dadurch ein Testament zu errichten und rechtsverbindliche letztwillige Anordnungen zu treffen.

Ob der Erblasser Testierwillen hatte, ist unter Berücksichtigung aller in Frage kommenden Umstände zu ermitteln, § 133 BGB. Wurde das Testament in einer ungewöhnlichen Form verfasst (bspw. auf einem Bierdeckel) sind strenge Anforderungen an den Nachweis der Testierfähigkeit zu stellen.

zurück zum Wörterbuch